3D Animation erstellen – Ansprechender und realistischer Videocontent

7 Beispiele für wirkungsvolle 3D Animationen

Ob ein Dinosaurier im Stadtpark, ein Produkt im Einsatz an jedem erdenklichen Ort der Welt oder ein 3D-Prototyp, bis ins kleinste Detail genau modelliert – all das ist möglich durch das Erstellen einer 3D Animation. 

Unter einer 3D Animation versteht man die computertechnische Generierung dreidimensionaler bewegter Bilder in einer digitalen Umgebung. Jede noch so feine Raffinesse, jeder verborgene Prozess und jede undenkbare Bewegung kann durch das Erstellen einer 3D Animation zum Leben erweckt werden – zumindest optisch. 

Möglich ist das dank einer speziellen 3D Software, mit deren Hilfe 3D Modellagen generiert und Bildsequenzen so exportiert werden können, dass ihnen die Illusion einer Animation oder Bewegung verliehen wird. 

Ein 3D Artist visualisiert die Bewegung eines Körpers in einem dreidimensionalen Raum anhand einer 3D Animation
Eine 3D Animation visualisiert die Bewegung eines Körpers in einem dreidimensionalen Raum.

Visionen sichtbar machen: Sehen heißt verstehen 

Die Mehrheit der Menschen lernt mit den Augen. 65 Prozent von uns können sich etwas besser zugänglich machen, wenn sie einen visuelle Eindruck davon bekommen. Das liegt vor allem daran, dass ein Großteil der Informationen – nämlich ganze 90 Prozent – visuell an das Gehirn übermittelt werden.

Und damit nicht genug: Das Gehirn überträgt visuelle Eindrücke nicht nur besser, sondern auch noch schneller. Genau genommen sogar 60.000-mal schneller als einen Text. Es ist also wenig verwunderlich, dass das Video das beliebteste Kommunikationsmittel ist, das derzeit online kursiert.

Doch in der Flut an Videoclips wird es immer schwieriger, ganz vorne auf der Welle zu reiten und die eigene Botschaft so an die Zielgruppe durchdringen zu lassen. Um herauszustechen brauchen sie eine Besonderheit – auch dieser Punkt geht an die 3D Animation. Animierte audiovisuelle Inhalte haben sich in der Praxis als besonders effektiv erwiesen wenn es darum geht, die Kaufentscheidungen der Verbraucher zu beeinflussen.

Wer sich eine 3D Animation erstellen lässt, sticht aber nicht nur aus der Masse hervor – animierte Videos haben außerdem den praktischen Vorteil, dass sie Zuschauer in ihren Bann ziehen und ihre Aufmerksamkeit so nicht nur kurzzeitig erregen, sondern längerfristig binden. 

 „Ein Bild ist mehr als eine Idee. Es ist ein Wirbel von Inspiration, geladen mit Energie.“ 

– Ezra Pound

3D Animationen stellen die Königsdisziplin unter den Erklär- oder Produktvideos dar. Und das nicht nur aufgrund ihres technischen Anspruchs, sondern auch wegen der zahlreiche Gebiete, auf denen sie zum Einsatz kommen. So variabel und vielfältig die Erstellung einer 3D Animation an sich bereits ist, so bunt sind auch ihre Einsatzgebiete.

Wir haben sieben sinnvolle Anwendungsgebiete für euch etwas genauer unter die Lupe genommen:

1. Visuelles Storytelling: 3D Video Animationen

Die 3D Animation ist das Masterpiece unter den animierten Videos: Flüssige Bewegungsabläufe, freie Perspektivgestaltung und unendliche Raumtiefen fusionieren mit einer spannende Story über Helden, Bösewichten und packenden Wendepunkten und vermittelt so ganz spielerisch die geplante Message.

  • 3D animierte Explainer-Videos 

Langweilige und fade Erklärvideos gehören dank 3D Animationen der Vergangenheit an. In modernen Unternehmen verleihen animierte Erklärvideos den benötigten Pep, wenn es darum geht, die eigenen Dienstleistungen zu erklären, Produkte zum Leben zu erwecken oder auch unternehmensinterne Inhalte zu kommunizieren. Wer für sein Erklärvideo eine 3D Animation erstellen will, kann Objekte und Figuren in einem dreidimensionalen Raum modellieren und diese sich so beliebig im freien Raum bewegen lassen.

Der große Vorteil: Im Vergleich zu einer 2D Animation ermöglicht die 3D Animation eine Raumtiefe, die einem Explainer-Video ungeahnte Intensität und Ausdrucksstärke verleiht. Ein 3D animiertes Erklärvideo ist zwar arbeitsintensiver und zeitaufwendiger als sein zweidimensionales Geschwisterchen, und folglich damit auch kostspieliger – aber die Mühe macht sich bezahlt! Um aus der Masse hervorzustechen bietet es sich Unternehmen an, bei ihren Explainer- oder Imagefilmen auf experimentelle und einzigartige Animationsstile zu setzen. 

  • 3D animierte Social-Media-Videos

Die Paradedisziplin beim Erstellen einer 3D Animation besteht daraus, eine Geschichte zu erzählen und die Aufmerksamkeit des Viewers auf unterhaltsame Weise zu binden. Deshalb ist es sinnvoll, 3D Animationen auch auf sozialen Plattformen einzubinden. Denn hier ist die Verweildauer und die Aufmerksamkeitsspanne der Besucher besonders gering. Für kleinere Unternehmen ist das ein guter Weg, auf sich aufmerksam zu machen und bekannte Marken profitieren davon, indem sie in den Feeds der User hervorstechen.

2. Wow-Effekt im www: 3D Animationen für Websites

  • 3D Animierte Logos

Logos sind längst keine „Einheitsgröße“ mehr. Allgemein gilt zwar das ungeschriebene Gesetz: „Ändere niemals dein Logo“ – 3D Animationen bilden hier jedoch einen Sonderfall. Denn sogenannte responsive Logos – also sich in Größe, Farbe oder Komplexität verändernde Logos, die sich ihrer Umgebung anpassen – haben sich in der Praxis als wirkungsvoller erwiesen als statische Logos. Ursprünglich als Trenderscheinung abgetan sind responsive, 3D animierte Logos kein modisches Chichi, sondern vielmehr eine wirkungsvolle Notwendigkeit.

3D Animation des Blynk Logos
3D Animation des Blynk Logos in grüner Fell-Optik
  • 3D animierte Ladeseiten 

Kaum eine Ladeseite kommt heutzutage ohne das Erstellen einer 3D Animation aus. Denn wer starrt schon gerne auf einen leeren Bildschirm?! Eine 3D Ladeseiten-Animationen gestaltet nicht nur die Wartezeit für den Benutzer angenehmer, sondern sie mindert gleichzeitig das Risiko, dass ein Nutzer von der Website abspringt. Außerdem kann mithilfe einer modernen, coolen oder lustigen 3D Ladeseiten-Animation das Markenimage transportiert und der Nutzer zum Schmunzeln gebracht werden. Und ein Lacher ist immer ein sicherer Weg, in den Köpfen hängen zu bleiben!

  • 3D animierte Übergänge 

Man kennt es: Öffnet sich ein neues Fenster auf dem PC oder in einer App ganz ohne Tamtam, kann sich das schnell etwas holprig anfühlen. Einen smoothen Übergang kann man in Form einer 3D Animation erstellen – das kann Wischen, ein verblassender Farbverlauf, Verkleinerungen oder Vergrößerungen sein. So macht man sich die natürliche Biologie des menschlichen Auges zu nutzen, um eine sichtbare Veränderung auf der Website so flüssig und nahtlos wie möglich erscheinen zu lassen. Das sorgt für eine ganzheitliche Immersion der Webseite oder App.

3. Schöner als die Realität: 3D Produktvisualisierung

Schärfer, schöner, besser: Eine 3D Produktvisualisierung lässt ein Produkt in seinem vollem Glanz erstrahlen und setzt es in bestem Licht in Szene. 3D Produktvisualisierungen sind nahezu identische Rekonstruktionen der Realität und eignen sich damit ideal für Produktinszenierungen – und das mit dem Anspruch der Perfektion. Kein Staubkorn wird auf dem Produkt zu finden sein – es sei denn, man möchte es. 

Komplizierte Informationen – etwa im Bereich komplexer Produkttechnologien – lassen sich allein durch Texte und zweidimensionale Bilder nur sehr zäh vermitteln. Auch zum Zweck der Veranschaulichung kann man eine 3D Animation erstellen: Alle noch so feinen Komponenten eines umfangreichen Produkts können dank einer 3D Animation visuell präzise dargestellt und dem Betrachter so zugänglich und verständlich gemacht werden. Auch komplexe Abläufe oder technische Funktionsweisen, die für das menschliche Auge vielleicht sonst gar nicht sichtbar wären, werden durch eine technische 3D Animation ganz einfach möglich.

4. 3D auf der Leinwand: 3D Animationsfilme

Der 3D Animationsfilm ist der Newcomer unter den Animationsfilmen und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem überaus beliebten Format gemausert. Das Unterwasserabenteuer „Findet Nemo“ gehört zu den größten Hits der Pixelschmiede Pixar – die Darstellungsart der 3D Animation ist daran gewiss nicht ganz unschuldig. Auch, wenn man bei 3D Animationen im Zusammenhang mit Film erstmal an die wenig schmeichelhaften 3D Brillen denken mag – Achtung, Verwechslungsgefahr! Denn 3D Animation bezieht sich in diesem Fall auf die konkrete Animationstechnik, mit der die Filme produziert werden.

Bei dieser Form der 3D Animation erstellen 3D Artists mittels Grafikprogrammen, wie der Name bereits vermuten lässt, dreidimensionale Modelle, die in einem computergenerierten Setting in Szene gesetzt werden. Die Animatoren konzipieren dabei sogenannte 3D animierte Schlüsselbilder, die der Computer selbstständig zu einer nahtlosen Einheit miteinander verknüpft. Auch Oberflächen und Strukturen werden vom System eigenständig generiert und vervielfältigt – das macht eine überdurchschnittlich detaillierte und realitätsnahe Animation möglich.

5. Innovation sichtbar machen: Technische 3D Animationen

Immer komplexer werdende Produkte machen es dem Nutzer manchmal gar nicht so leicht, ihre Funktionsweise zu verstehen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Je komplizierter ein Produkt ist, desto verständlicher muss seine Anleitung sein. Häufig ist die papierene Anleitung einfach zu abstrakt, um beispielsweise bestimmte Bewegungsabläufe oder Zusammenhänge präzise und eingängig darzustellen.

Die Lösung: Eine 3D Animation erstellen! Die Animation schafft es, einem starren Bild Leben einzuhauchen – und damit auch dem gezeigten Produkt. Im Unterschied zu statischen Bildern kann anhand einer Animation das Zusammenspiel verschiedener Objekte, ein technischer Prozess oder ein verborgener Bewegungsablauf im Inneren eines Produktes visuell dargestellt und dabei auf seine wesentlichen Kernmerkmale reduziert werden. Denn im Gegensatz zum Realfilm können beim Erstellen einer 3D Animation bewusst nebensächliche Details verborgen und wichtige Details gehighlightet werden. 

Nicht nur die Realität kann man mithilfe einer 3D Animation nachempfinden – und das augentäuschend echt. Auch bestimmte Dinge, Prozesse oder Wirkungsweisen können darin dargestellt werden, die in Wirklichkeit unsichtbar oder sogar unmöglich wären. Besonders in der Gesundheitsbranche können realistische 3D Animationen dabei helfen, Patienten aufzuklären, oder neue Errungenschaften im Healthcare Bereich publik zu machen.

Das kann gerade in der medizinischen Technik von großem Vorteil sein. 3D Animationen fungieren hier als Ausgangspunkte für fortschrittliche 3D Analysen, Planungen, personalisiertes Produktdesign, FEA-Meshing oder den 3D-Druck, orthopädische, kardiovaskulär, respiratorische und andere klinische Anwendungen.

6. Virtuelle Immobilienwelten: 3D Animationen in der Architektur 

In puncto Architekturvisualisierung ist das Erstellen einer 3D Animation der Standard für Architekten und Bauherren. Zweidimensionale Architekturpläne, wie Grundrisse oder Gebäudeskizzen, sind gerade für Laien schwer verständlich. Hier schafft eine 3D Animation Abhilfe: Die digitale Aufarbeitung des Bauprojekts schenkt einen realistischen Blick in die Zukunft und kann durch detailreiche Ästhetik von Fassadensystemen, Farbe und Texturen eine wirklichkeitsgetreue Vorstellung der Immobilie erzeugen.

Durch fotorealistische Architekturmodelle gewinnt der Betrachter schon während der Planung einen Eindruck von der Vision des Architekten. Gerade um Kunden bei der Präsentation von einem Entwurf zu überzeugen, sagen 3D animierte Gebäudeentwürfe meist mehr als Worte. Vom 3D Grundriss bis zum virtuellen Architekturrundgang – im Bereich Architektur sind die Anwendungsmöglichkeiten von 3D Animationen schier unbegrenzt.

3D Animation im Bereich Immobilien und Architektur
In der Architekturvisualisierung ist das Erstellen einer 3D Animation zum Standard für Architekten geworden.

7. Animation at Home: 3D Animationen mit Blender

Auch Newbies können sich dank bestimmter Softwares an 3D Animationen heranwagen und diese eigenhändig erstellen: Blender gehört derzeit zu den bekanntesten Freewares in Sachen Animation und 3D-Objekte. Die 3D-Grafiksuite ermöglicht es, verschiedenste Körper zu modellieren, texturieren und animieren. Diese können anschließend in Grafiken, Animationen und Softwares systematisiert werden. 

Die dynamische Benutzeroberfläche von Blender passt sich dabei den jeweiligen Aufgaben an. Dazu gehören unterschiedliche Objekttypen, wie beispielsweise Bézierkurven und NURBS-Oberflächen, verschiedene Modifikatoren, Sculpting-Werkzeuge und schließlich unterschiedliche Werkzeuge für die Postproduktion. Blender verfügt außerdem über drei interne Rendering-Engines. Dank seiner Größe von lediglich rund 100 MB läuft das Programm trotz seines beachtlichen Funktionsumfanges auf den meisten gebräuchlichen Rechnersystemen. 

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