Timing-Jongleur und Orga-Profi: Der Job als Producer

Wer macht was in einer Video Agentur? Die neue BLYNK-Blogserie

Er ist die eierlegende Wollmilchsau einer Filmproduktion: Der Producer. Denn er ist für die organisatorische Betreuung von Filmproduktionen aller Art zuständig. Das bedeutet, seine Arbeit fängt bei der Konzeption eines Projekts an und endet erst, wenn der Film in Sack und Tüten ist. Von der Ideenentwicklung über die Autorensuche bis hin zur Beurteilung des Drehbuchs, der Organisation und der Betreuung des Filmdrehs am Set hat der Producer ein ziemlich buntes Potpourri an Aufgaben, alle Hände voll zu tun und eine Menge Verantwortung im Schlepptau. Aber – wie wird man überhaupt Producer? Und was unterscheidet den Producer von einem Produzent? All das und viel mehr erfährst du jetzt! 

Der Job: Was genau macht ein Producer?

Kurz und knapp: Der Producer trägt die Verantwortung für den Inhalt, die Organisation und das Budget einer Film-, Musik-, Ton- oder Fernsehproduktion. Das geht natürlich nur, wenn er seine Finger während des gesamten Projekts immer im Spiel hat. 

Der Producer entwickelt schon zu Beginn eines Projekts ein Konzept, übernimmt den Zeit- bzw. Drehplan, erstellt Treatments und stellen das Team zusammen. Auch in Sachen Drehbuch mischt er mit, prüft es unter inhaltlichen, aber auch organisatorischen Gesichtspunkten, und stimmt sich nah mit dem Regisseur in Sachen Inszenierung ab. Dabei hat er natürlich immer ein wachsames Auge auf die Kosten. 

Bei einer Videoproduktion fungiert der Producer vor allem als Schnittstelle zwischen Kunde und Agentur, zwischen Konzeptern, Kameraleuten und Motion Designern – kurz: eigentlich allen Beteiligten. Er übernimmt die Kommunikation mit dem Kunden, die Organisation der Dreharbeiten, gibt Feedback an die Postproduktion weiter und behält dabei die Timings immer im Blick.

Gerade bei kleineren und mittelgroßen Video Agenturen schlüpft der Producer gerne auch in die Rolle des Regisseurs und übernimmt redaktionelle Aufgaben wie die Interviewführung. 

BLYNK Videoagentur Hamburg: Blogpost über Producer am Set

Die Ausbildung: Wie werde ich Producer?

Du bist auf der Suche nach dem ultimativen Schema X, um eine Karriere als Producer anzusteuern? Da müssen wir dich leider enttäuschen. Denn viele Wege führen nach Rom und noch mehr zum Beruf des Producers. Einen feststehenden Zugang gibts allerdings nicht. Allerdings gibt es etliche verwandte Studiengänge, die dich optimal auf deine Arbeit als Producer vorbereiten. 

  • Producer
  • Filmmanagement
  • Film- und Fernsehproduktion
  • Medienwirtschaft
  • Ingenieur für Medientechnik
  • Film- und Fernsehwissenschaften
  • Medienwissenschaften
  • Medienmanagement

Aber ein Studium ist für eine Karriere als Producer nicht unbedingt Pflicht. Denn auch mit einer Ausbildung kann man an sein Ziel kommen, z. B. die des Mediengestalters in Bild und Ton bei einer Filmproduktion oder einem Fernsehsender.

Du hast bereits ein Studium oder eine Ausbildung in der Tasche, möchtest dich aber in Richtung Producer weiterbilden? Kein Problem: Die IHK bietet beispielsweise einen Lehrgang mit abschließender Prüfung zum Producer oder zur Producerin an. Voraussetzung sind dafür allerdings mindestens zwei Jahre Berufserfahrung im Bereich Film und Fernsehen.

Executive Producer, Film Producer, Produzent – Was ist was?!

Was genau macht ein Produzent?

Zwar bedeutet “Producer” wortwörtlich auf deutsch übersetzt “Produzent” – aber Achtung: Die Berufsbilder unterscheiden sich drastisch. Während Produzenten bei einer Produktion vor allem Verantwortung für dessen technischen und wirtschaftlichen Erfolgt tragen, übernehmen Producer vielmehr die Organisation und Betreuung des Projekts.

BLYNK Videoagentur Hamburg: Blogpost über Producer

Was ist ein Associate Producer?

Auch hier sollten die Warnblinklichter angehen: Denn ein Producer ist nicht mit einem Associate Producer zu verwechseln! Wikipedia gibt Aufschluss:

Als Associate Producer wird in Deutschland wie im angloamerikanischen Sprachraum ein Produzent bezeichnet, der an einer Produktion mittelbar beteiligt ist, d. h. keinen direkten Einfluss ausübt, aber trotzdem an Gewinnen wie Verlusten beteiligt ist – z. B. weil er Mitinhaber der Produktionsfirma ist. Produktionsfirmen haben oft mehrere Gesellschafter, die aber nicht immer alle das gleiche Projekt aktiv verantworten müssen. Stattdessen kann einer als Executive den Fokus auf ein bestimmtes Projekt legen, seine Gesellschafter sind dann seine Associates (und umgekehrt).

Wikipedia

Was ist ein Executive Producer?

Auch hier gilt: Achtung, Verwechslungsgefahr. Denn der Executive Producer “bestimmt die inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen eines oder mehrerer Projekte, ohne in jeden einzelnen künstlerischen oder technischen Aspekt der Herstellung einbezogen zu sein.” (Wikipedia)
Das bedeutet, er leitet die Ideenentwicklung und prüft ihre Vermarktungschancen, überwacht das Gesamtbudget und führt die Verhandlungen mit Sendern, deren Programmplanung oder Werbekunden und ist auch die letzte Instanz bei der Auswahl von Autoren, Regisseuren, Darstellern und Produktionsmitarbeitern. 

BLYNK Videoagentur Hamburg: Blogpost über Producer am Set

Film, Fernsehen, Web? Wo ein Producer gebraucht wird

Producer ist nicht gleich Producer – das gilt auch für die Branche, in der der Producer tätig ist. Viele Producer arbeiten bei Fernsehanstalten oder privaten TV-Produktionsfirmen – entweder als freie Mitarbeiter oder Angestellte. Dort sind sie für die Produktion von Spielfilmen, Serien, Sitcoms, Soaps, Game- und Quizshows oder Talkshows zuständig.

Ein Fernsehproduzent realisiert, namengebend, in erster Linie Fernsehsendungen, aber auch Serienformate oder Teile umfangreicher Projekte. Dafür braucht er meist mehrjährige praktische Erfahrung als Assistant Producer, Redakteur oder Regisseur. Sein Daily Business: Kalkulationen aufstellen, die Themen und Ereignisse auszuwählen, die Gegenstand der Sendung sein sollen und alle Entwicklungsphasen der Produktion, von der Planung bis zur Postproduktion, besser zu kennen als seine Westentasche. Viele TV Producer spezialisieren sich auf ein Gebiet des Fernsehens: das können Nachrichten, Magazine, Sportsendungen oder Fernsehfilme sein.

Filmproduzent:

Die Aufgaben eines Filmproduzenten sind vielfältig:

  • er initiiert, koordiniert und überwacht die Kalkulation und Finanzierung eines Filmprojekts
  • es behält die Kontrolle über die Projektentwicklung, die Produktion und die Postproduktion
  • er ist Verantwortlich für das Marketing und die Verwertung des Films

Was du für den Job als Filmproduzent mitbringen solltest: kaufmännische, künstlerische und organisatorische Fähigkeiten.

Online und Crossmedia Producer:

Online-und Multimedia-Producer planen, konzipieren und vermarkten, Kundenkontakt halten und Kundenakquise betreiben: Das sind die Aufgaben des Multimedia-Producers. Sein natürliches Habitat: der Computer- und Internetbereich. Das sind zum Beispiel Online-Medien und Computerspiele, aber auch crossmediale Audio- oder Videoprojekte. Seine Topskills: Er verbindet sowohl kreative als auch konzeptionelle Projektideen und Visionen mit einem gekonnten Blick für wirtschaftliche und technische Machbarkeit.

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Blynk ist eine junge, kreative Video Agentur aus Hamburg. Wir realisieren 2D-, 3D- und Realfilme für Unternehmen mit großen und kleinen Budgets. Dabei haben wir Expertise in allen Bereichen des Video Marketings – von der Konzeption, Produktion und Post-Produktion, von Werbe- und Produktfilmen über TV-Spots, Social Media, Online Plattformen, sowie deren Optimierung.

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